Mein Aufenthalt in Serfaus war nicht freiwillig sondern durch eine Bustour bedingt. Ich hatte mich im Vorfeld informiert (bsp. hier ) und hätte darauf verzichten können.
Das Schicksal war mir gnädig und hat die Berge in dichten Nebel gehüllt, so daß mir die schlimmsten Anblicke erspart blieben.
Dank des Nieselregens blieben die Softcore-Touris, E-Biker, E-Rollerfahrer und sonstige Motorisierten lieber drinnen und ich hatte beim Aufstieg den Weg für mich alleine. Die Steigung betrug zwischen 15-20%, so daß ich den überwiegenden Teil geschoben habe. Am Lazidkopf (2346m) holte mich die Realtität wieder ein:
Eigentlich wollte ich zum Pezid (2770m) hoch, aber das gute Essen im Lassida hob meinen Ruhepuls auf über 120 an, so daß ich in der Höhenluft kaum Leistung erbringen konnte und am Arrezjoch (2587m) abgebrochen habe.
Mein Tagesziel war es, meinen höchsten mit dem Bike erreichten Punkt zu toppen, und das ist knapp gelungen. Mein bisheriges Maximum lag bei 2568 m, das Pfunderer Joch bei der Transalp 2009.
Abfahrt auf dem Komperdell Trail aus dem Mountainbikemagazin